Du bist hier: Katzenkrankheiten
Verletzungen |
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Themen der Seite:
Verätzungen u. Verbrennungen,
Aufschürfungen u. Kratzer,
Abschnürungen |
| Allgemeines
zu Verletzungen |
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Wir möchten Dich hier über
allerlei Verletzungen, die eine Katze bekommen kann, aufklären. Zum einen kannst Du im Vorfeld
schon einiges tun, um die Verletzungsgefahr zu verbannen oder zu verringern und zum anderen
solltest Du Anzeichen einer Verletzung oder Vergiftung deuten können, um dann
direkt den Tierarzt aufsuchen zu können. Informiere Dich gut, Deine Katze wird es Dir danken.
Weitere Informationen findest Du unter der Rubrik Vergiftungen
oder Gefahren.
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| Brüche
(Hemien) |
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Brüche
entstehen in der Regel durch eine Bindegewebsschwäche und sind
meistens angeboren. Wir kennen folgende Arten von Brüchen:
Den Nabelbruch
Neben der Bindegewebsschwäche kann hier
auch die ungenügende Verwachsung des Nabels in Frage kommen. Er
wird an der mehr oder weniger großen Ausstülpung der Haut um
die Nabelgegend erkannt. Der Arzt greift operativ ein.
Den
Leistenbruch
Erkennt man an der Bindegewebstülpung in
der Leiste. Der Leistenkanal wurde durch das schwache Gewebe
erweitert und es besteht die Gefahr, dass Gedärmeteile in den
Bruchsack vorfallen. Leistenbrüche müssen operiert werden, da
sich sonst Gedärmeteile einklemmen können.
Der
Bauchbruch
Kann durch Unfälle entstehen, bei denen
zwar die Haut heilgeblieben ist, die darunter liegende Muskulatur
jedoch verletzt wurde. Er macht sich durch Ausstülpungen an der
Bauchwand bemerkbar.
Der
Hodensackbruch
Entsteht ebenfalls nach Unfällen. Der
Hodensack hängt einseitig herunter und schwillt an. Helfen kann
nur der Arzt durch einen operativen Eingriff.
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| Verätzungen/Verbrennungen |
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Verbrennungen
kommen im Haus relativ häufig vor. Die verletzte Stelle ist
sofort mit kaltem Wasser ausgiebig zu übergießen. Die Wunde muss
mit einer entsprechend großen Mullkompresse abgedeckt werden:
der Tierarzt ist unverzüglich aufzusuchen. Besonders bei größeren
Verbrennungen muss die Katze viel trinken, um einen zu großen Flüssigkeitsverlust
zu verhindern. Notfalls flößt Du ihr etwas Wasser oder verdünnte
Milch ein. Ist ein Arzt erst später erreichbar, kannst Du ein
schmerzstillendes Mittel verabreichen. Sofern das Tier einen
Schock erleidet, wird mit der Schockbehandlung (näheres findest Du in der
Rubrik Pflege/Medizin) begonnen. Bei sehr
kleinen und weniger schweren Verbrennungen trägst Du eine entzündungshemmende
Antibiotikasalbe oder eine Brandsalbe dünn auf die Wunde auf.
Bei Verätzungen, die meist durch Berührung von Säuren
entstehen, wird die Katze mit Wasser und Seife behandelt. Das
Fell und die Haut des Tieres ist vorsichtig und ausgiebig damit
abzuwaschen. Günstig ist es, wenn Du zur Behandlung eine
Kernseifenlauge herstellst und anschließend mit klarem Wasser
gut nachwäschst. Lauge und Wasser müssen wohl temperiert sein.
Danach solltest Du unbedingt den Arzt aufsuchen!
Katzen nie
unbeaufsichtigt in der Küche alleine lassen, nachdem man gekocht
hat. Katzen sind von Natur aus neugierig und könnten sich an der Herdplatte verbrennen.
Wenn Du im Sommer öfters grillst,
solltest Du währenddessen Deine Katze im Haus
lassen. Vorsichtig ist auch bei Kerzen/Teelichtern
geboten. Das Fell einer Katze fängt leicht
Feuer. Lasse deswegen alle Gefahrenquellen
niemals unbeaufsichtigt! |
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| Aufschürfungen,
Kratzer |
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Größere
und tiefgehende Verletzungen sollte nur der Arzt behandeln.
Kleinere, oberflächlichere Wunden werden mit dreiprozentiger
Wasserstoffperoxidlösung abgewaschen und mit einem
Antibiotikapulver betupft. Achte darauf, dass die Verletzung
nicht nässt. Sie ist immer wieder abzutupfen und neu mit Salbe
zu versorgen, bis sich ein Schorf gebildet hat. Verheilt die
Wunde nicht, ist der Tierarzt zu befragen.
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| Abschnürungen |
| Kinder und
Katzen können gute Freunde werden. Das Katzentier wird
angekleidet, bekommt ein Zierband um Schwanz und Pfoten und wird
an der Leine Spazieren geführt. Eine recht possierliche aber auch
gefährliche Sache. Nicht selten kommt es hier zu Abschnürungen.
Das Blut staut sich im abgeschnürten Körperteil, was sich durch
eine gehörige Schwellung bemerkbar macht. Wenn die Abschnürung
erst vor wenigen Minuten erfolgte, kannst Du das Band vorsichtig
durchschneiden und das Gliedmaß des Tierchens leicht massieren.
Sollte das Band sehr festsitzen, solltest Du unbedingt einen
Tierarzt aufsuchen. Vermutest Du, dass die Abschnürung schon vor
längerer Zeit erfolgte, gehe bitte mit der Katze schnell zum
Arzt. Würdest Du diese Abschnürung selbst lösen, könnte es
zur Einschwemmung von sauren und giftigen Schlacken in den Körper
kommen. |
| Erkrankungen
der Katzenpfoten findest Du unter Infektionen |
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Katzen-Life-Team:
Tom u. Daniela Döppers
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