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Katzenverhalten,
Verspieltheit, Neugier,
Können Katzen denken,
Katzenalphabet |
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Es braucht zwar einige Zeit, damit Du das
Verhalten Deiner Katze deuten kannst, aber wenn Du es einmal erlernt hast, wirst
Du eigentlich fast immer Verstehen, wie sich Deine Katze gerade fühlt oder was
sie von Dir möchte. Im Allgemeinen geben Katzen meistens Laute nach ihrem
entsprechenden natürlichen Verhaltensmuster von sich. Ausnahmen gibt es natürlich
auch - durch etwaige Verhaltenstörungen oder Lebensumstände. Abgesehen davon, dass die Katze ihren Schwanz zum Steuern
beim Springen oder Fallen (hier dient der Schwanz als Ausgleichgewicht, damit
die Katze sich schnell im Flug drehen kann und so sicher und wohlbehalten auf
allen Vieren landet) benutzt, kann man den Schwanz der Katze als
Stimmungsbarometer ansehen. Es ist anzumerken, dass sich bei einer Katze die
Stimmungen gegenteilig im Vergleich zum Hund äußern. Würde man einen Hund mit
wedelndem Schwanz sehen, würde man denken, dass er sehr freudig und gut gelaunt
ist. Bei einer Katze dagegen zeigt das an, dass sie sehr verärgert ist. Dies
und andere interessante Informationen erhältst in den anderen Rubriken.
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| Die
Körpersprache der Katzen |
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Mit
einem "Miau" sind Katzen noch lange
nicht am Ende ihres Lateins. Denn ihr Vokabular
beschränkt sich nicht nur auf Laute: Eine
gestenreiche Körpersprache verrät Stimmungen
und Gefühle der geselligen Einzelgänger. Denn
auch sie müssen sich mit Reviernachbarn,
Sexualpartnern, Rivalen, Hundefeinden und mit
ihrem Menschen verständigen. Kennen Sie zum
Beispiel das Lächeln einer Katze? Millionen von
Katzenbesitzern werden angelächelt, ohne es zu
merken, wenn ihre Katze blinzelt. Denn durch das
Blinzeln wird der direkte Augenkontakt - der als
sehr unhöflich unter Katzen gilt -
unterbrochen. Das fand die Verhaltensforscherin
Mircea Pfleiderer heraus. Direktes Anblicken
kann sogar einen Angriff auslösen. Deshalb zählt
wohl auch das Gähnen zu den beschwichtigenden Begrüßungsgesten
- auch dabei werden die Augen halb geschlossen.
Viele Katzen begrüßen ihre Menschen, indem sie
nicht schnurstracks auf sie zueilen. Auch das
gehört zum Katzen-Knigge: Direktes
Aufeinanderzugehen wirkt bedrohlich. So
schleichen sie auf kleinen Umwegen heran, den
Schwanz dabei steil aufgerichtet, mit einem Begrüßungsknick
am Ende. Und wenn sie dann noch ihren Kopf an
der Wade des Menschen reiben, melden sie
"Besitzansprüche" an.
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| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Ur-Instinkte
bestimmen die Katzensprache |
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Kampf
und Jagd gehören zu den natürlichen
Verhaltensweisen freilebender Katzen.
Und diese finden ihren Ausdruck auch in
der Körpersprache unserer Hauskatzen.
Betrachten wir einmal das
Katzenverhalten zur Vermeidung eines
Kampfes. Hier sind viele Ausdrucksweisen
vereint, die Sie auch einzeln an Ihrer
Katze beobachten können: vom
Ohrenanlegen über das Fauchen bis hin
zum Buckelmachen. Zunächst einmal sträubt
die Katze ihre Rückenhaare wie ein
Kamm, denn das vergrößert ihre
Silhouette. Der Schwanz, zum Haken
gebogen, vollführt schnelle,
peitschende Bewegungen mit der Spitze.
Der Rücken wird zum Buckel gekrümmt,
und um den Gegner zu beeindrucken,
stellt die Katze sich quer zu ihm. Je
selbstsicherer die Katze sich fühlt, um
so gerader baut sie sich auf. Ihre
hochgereckten Beine deuten
Angriffsbereitschaft an, die zurückgelegten
Ohren Abwehr. Sicher haben Sie dieses
ganze Repertoire an verschiedenen
Ausdrucksmöglichkeiten der Körpersprache
schon einmal bei Ihrer Katze beobachtet.
Beispielsweise wenn Sie einem Hund
begegnet ist oder sie sich in einer
anderen Situation unsicher fühlte. Ist
Ihre Katze ärgerlich, angespannt oder
auch unschlüssig, so können Sie
beobachten, wie sie unruhig mit dem
Schwanz hin und her wedelt. Damit fragt
sie sich: "Soll ich, oder soll ich
nicht?" Auf eine Situation bezogen,
die vielleicht auf Kampf hinauslaufen könnte:
"Soll ich jetzt weglaufen oder ...
?" Hebt sie dann die Pfote, heißt
das: "Ich will jetzt lieber in Ruhe
gelassen werden." |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Katzenverhalten
- beherrscht von der Vergangenheit |
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Haben
Sie sich schon einmal gefragt, weshalb
Ihre Katze sich mit Vorliebe versteckt,
liebend gern abgestandenes Wasser aus
der Blumenvase trinkt oder abends immer
putzmunter wird? Diese und viele andere
rätselhafte Verhaltensweisen sind
Urtriebe, die immer noch fest in ihr
verankert sind. Deshalb verhalten sich
Katzen in einer Wohnung ähnlich wie in
freier Wildbahn. So suchen sie sich als
ehemalige "Ansitzjäger" ständig
Verstecke aus, von denen aus sie ihre
Beute belauern und anspringen können.
In der Wohnung dienen dazu Waschkörbe,
Schubladen oder dunkle Winkel. Wenn sich
Ihre Katze das nächste Mal versteckt,
wissen Sie, dass sie damit nur ihrem
angeborenen Jagdtrieb folgt. Auch das
genügsame Trinkverhalten Ihrer Katze rührt
aus ihrer Vergangenheit. Katzen sind
heute noch schwache Trinker, weil ihre
Vorfahren sehr wirtschaftlich mit ihrem
eigenen Wasserhaushalt umgehen mussten,
um zu überleben. Schließlich sind
Wasservorräte in freier Wildbahn oft
knapp bemessen. So hat sich der
Organismus allmählich darauf
eingestellt, nur ein Minimum an Flüssigkeit
auszuscheiden, um Wasserreserven bilden
zu können. Aber wie ist das merkwürdige
Verhalten zu erklären, dass Katzen
abgestandenes Wasser dem frischen
Leitungswasser vorziehen? Bis heute ist
dieses Rätsel noch nicht geklärt.
Tatsache ist jedoch: In der Wildnis gehört
die Suche nach Wasser zur täglichen
Realität. Deshalb nehmen
Verhaltensforscher an, dass der Reiz,
"Wasser selbst zu entdecken",
auch heute noch für eine Hauskatze
Bedeutung hat. Und weil Futterplatz und
Wasserstelle sich in freier Wildbahn
selten am selben Platz befinden, ist es
empfehlenswert, Futter- und Wassernapf
in der Wohnung getrennt voneinander
aufzustellen. |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Die
Verspieltheit wurde ihr in die Wiege
gelegt |
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Für
Katzenhalter ist es immer wieder
interessant zu beobachten, wie ausgiebig
sich ihre Katze mit einem Gegenstand
beschäftigen kann. Sie pirscht sich an
das Spielzeug heran, packt es,
schleudert es in die Luft, um es wieder
einzufangen, oder versteckt es unterm
Sofa, um es mit den Pfoten wieder
hervorzuziehen. Das sieht niedlich und
putzig aus, ist aber viel mehr als ein
Spiel. Spielen ist Jagdersatz, und beim
Herumtoben werden Techniken trainiert,
die der Katze zum Beutefang dienen. Dazu
gehören: Schleichlaufen, Anschleichen,
Lauern, Anspringen und Zufassen. Gerade
in den frühen Abendstunden sind Katzen
sehr spielfreudig, denn dann beginnt in
freier Wildnis die Jagdzeit. Wenn Sie möchten,
dass sich Ihre Katze rundum wohl fühlt,
sollten Sie in dieser Zeit besonders
ausgiebig mit ihr spielen. |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Neugier
dient dem eigenen Schutz |
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Katzen
sind kleine Detektive. In einer fremden
Umgebung untersuchen sie instinktiv
jeden Gegenstand und inspizieren auch
den allerkleinsten Winkel. Bei diesem
"Erkundungsverhalten" werden
alle Sinnesorgane aktiviert - das hat
eine tiefere Bedeutung. In freier
Wildbahn leben Katzen nicht in Rudeln.
Sie müssen sich also bei Gefahr selbst
in Sicherheit bringen. Deshalb kennen
sie alle Flucht- oder
Unterschlupfmöglichkeiten in ihrem
Lebensraum ganz genau. Bestimmt haben
Sie schon beobachtet, dass Ihre Katze
auf ihrer Erkundungstour das kleine
Näschen besonders gern in schwer
zugängliche Spalten, Löcher und
Röhren steckt. Das Fachwort hierfür
ist "Spaltenappetenz". |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Das
Wohnzimmer als Revier |
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Wurde
ein Raum von einer Katze ausreichend
erkundet, erklärt die Katze ihn zu
ihrem Territorium und teilt ihn in
mehrere Bereiche auf. Der Mittelpunkt
ihres Territoriums ist das "Heim
erster Ordnung". Es stellt den
"ruhenden Pol" im Leben jeder
Katze dar. Hier schläft und frisst sie
gern, hier fühlt sie sich sicher.
Dieser Platz wird von der Katze mit
allen Mitteln gegen andere verteidigt.
Eine Hauskatze hat häufig mehrere von
diesen "Ruheplätzen". Das
Territorialverhalten von
domestizierenden Hauskatzen ist
natürlich eingeschränkt. Dennoch hat
sich die Hauskatze das natürliche
Verhalten bewahrt, ihren eigenen
Lebensraum selbst zu definieren. Ein
phantastisches Phänomen, das man wohl
nie genau deuten kann. |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Spielen
hält die Katze gesund |
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Wenden
wir uns einem Ur-Instinkt Ihrer Katze
zu: dem Jagen. Auf diesen Instinkt ist
Ihre Katze, auch wenn sie nur in der
Wohnung lebt, sozusagen
"gepolt". Und wenn sie nicht
wirklich jagen kann, dann spielt sie es.
Verhaltensforscher nennen das ein
Erleichterungsspiel: Was immer
"davonläuft", sei etwas Schnurrendes
oder eine Papierkugel, es muss verfolgt,
eingeholt, mit den Pfoten geschlagen,
festgehalten und mit der Schnauze
gepackt werden. Hat Ihre Katze die
"Beute" in ihren Pfoten, muss
das Spiel jedoch noch nicht vorbei sein:
Oft folgt jetzt der sogenannte
"Mäusetanz", bei dem Ihre
Katze das Spielzeug immer wieder
hochwirft, fängt und umspringt. Dieses
elegante Tanzspiel verschafft Ihrer
Katze Erleichterung von innerem Druck:
Man könnte auch sagen: "Sie lässt
Dampf ab." Aus diesem Grund ist es
so wichtig, dass besonders
Wohnungskatzen immer wieder zum Spiel
aufgefordert werden. Da Katzen bei
Dunkelheit jagen, sollten Sie die Stunde
der Dämmerung zur Spielzeit machen.
Denn dann ist die innere Uhr Ihrer Katze
ganz auf Haschen, Fangen, Springen
eingestellt.
Wichtig: Das immer wieder propagierte
Wollknäuel eignet sich nicht als
Katzenspielzeug, da Katzen beim Spielen
das Wollknäuel anknabbern und dabei
Fäden verschlucken könnten. Die Folge:
unangenehme Magen-Darm-Komplikationen. |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Können
Katzen denken |
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Sie
beobachten, lernen, entwickeln
Strategien, treffen Entscheidungen und
zeigen uns, was sie wollen. Katzen
erstaunen immer wieder durch
verschiedene Aktionen: Die Katze, die
gezielt den Hebel des Türgriffs
ansteuert, um ins andere Zimmer zu
gelangen, der Stubentiger, der selbst
dem Dümmsten erstaunlich schnell klar
macht, was er mag und was nicht, das
Katzenpärchen, vor dem keine
Schranktür sicher ist, die Futter
verbirgt - sie alle und ihre klugen
Anverwandten wecken in uns eine Ahnung,
dass wir nicht die einzigen mit
geistigen Fähigkeiten sind. Die große
Frage, ob Tiere überhaupt denken
können, wurde lange Zeit grundsätzlich
verneint. Und Ansätze, das Gegenteil zu
beweisen wurden meist schon im Keim
erstickt. Ähnlich dem Menschen besitzt
die Katze Gehirnwellen, die auf
bewusstes Denken oder zumindest auf
komplexe Gehirnvorgänge schließen
lässt. Hobhouse schildert bereits 1915,
wie eine Katze gelernt hatte, die Fußmatte
gegen die Tür fallen zu lassen, damit
ihr geöffnet würde. Für diejenigen,
welche die Möglichkeit aktiver
Denkvorgänge bei Katzen weiterhin ausschließen,
mag dieses Verhalten lediglich
konditioniert, also zufällig
ausgeführt und dann durch positive
Verstärkung gefestigt sein. Darüber
können Katzenfans nur den Kopf
schütteln. Sie haben schon immer
gewusst, dass Katzen denken können.
Aber auch ihnen sei gesagt, dass es der
Katze gleichermaßen schadet,
überschätzt zu werden, wie wenn ihre
geistigen Fähigkeiten unterbewertet
werden. Nur wer in der Katze mehr sieht,
als eine programmgesteuerte Kreatur und
ihr gebührend Respekt zollt, ohne sie
zu vermenschlichen, wird ihrem wahren
Wesen gerecht. |
| Quelle:
"Internet" Verfasser:
"unbekannt" |
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| Kleines
Katzenalphabet |
| Ruft
man einen Hund, kann man in der Regel
sicher sein, dass er reagiert und kommt.
Nicht so bei den Katzen. Das liegt aber
nicht an Sturheit. Katzen haben ein
eigenes Verständigungssystem. Du musst
nur lernen, das Katzenalphabet zu
verstehen. Da die Katze in der Natur
weitgehend ein Einzelgänger ist, kennt
sie keinen Anführer, das so genannte
Alphatier. Somit ist sie es nicht
gewohnt, jemanden zu folgen. Auch unsere
Hauskatzen tragen dieses natürliche
Verhalten in sich. Daher fühlen sie
sich auch nicht verpflichtet, auf
unseren Zuruf sofort zu reagieren. Doch
auch die Samtpfote hält es nicht lange
ohne Gesellschaft aus. Um zu
kommunizieren, hat sie eine eigene
Körpersprache. Wichtig ist ihre
ausdrucksstarke Mimik in Zusammenhang
mit dem Spiel der Ohren. Sind diese
gespitzt und die Augen weit geöffnet,
zeigt die Katze ihr Spielgesicht. Stellt
die Katze ihre Ohren vor und hat
die Augen halb geschlossen, meint sie,
dass sie sich wohl fühlt. Meist wird
dies mit Schnurren untermalt. Manche
Tiere schnurren aber auch wenn sie krank
sind. Weiteres findest Du natürlich in
der Rubrik Katzensprache. |
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2002-2005, soweit nicht anders angegeben. Alle Rechte vorbehalten. Dein
Katzen-Life-Team:
Tom u. Daniela Döppers
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