|
Nach Angaben des Zentralverbandes
Zoologischer Fachbetriebe Deutschland gaben die Bundesbürger im Jahr
2001 rund 2,7 Milliarden Euro für rund 21 Millionen tierische
Mitbewohner aus. Berlin nimmt dabei eine herausragende Stellung ein. In
keiner anderen Stadt Deutschlands leben so viele Heimtiere wie in
Berlin. Mit steuerlich exakt erfassten 108.864 Hunden, 276.000 Katzen,
204.000 Kleinsäugern wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern, Mäusen
und Ratten, sowie 200.000 Ziervögeln ist Berlin auch die
Heimtier-Hauptstadt Deutschlands. Das beliebteste Haustier der Deutschen
ist nach wie vor die Katze. Während im Jahr 1999 noch etwa 6,3
Millionen Stubentiger in deutschen Haushalten lebten, sind es heute
zirka 6,5 Millionen. Die Anschaffung von Hunden war leicht rückläufig.
Und so sieht die Tierliebe in Europa aus: Im europäischen Vergleich
zählt Deutschland zu den heimtierfreundlichsten Ländern. Nach Angaben
von Euromonitor, London, lebten im Jahr 200 die meisten Heimtiere in
Italien (rund 31,4 Mio.). Es folgen Frankreich (26,1 Mio.), Deutschland
(21,5 Mio.) und Großbritannien (21,4 Mio.), gefolgt von Spanien (15,5
Mio.) und der Türkei (11,8 Mio.). Weitere Platzierungen sind die
Niederlande (7,4 Mio.) und Belgien (7 Mio.). Weniger als vier Millionen
Heimtiere wurden in Österreich, Schweiz, Dänemark, Norwegen, Finnland,
Griechenland, Portugal und Schweden gehalten. In Irland gab es mit 1,3
Millionen die wenigsten Heimtiere. (In diese Angaben sind keine Fische
und Reptilien enthalten)
|