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“Katze fürs Leben” von Stefanie Zweig
Dieser Roman liest sich locker und macht einfach Spaß! Als
die Siamesin Sissi eine neue Heimat sucht, ahnt sie noch nichts von den
Aufgaben, die Ihr bevorstehen. Denn die Frau, die sie sich für ihr zukünftiges
Leben wählt, ist Psychotherapeutin! Zunächst gefällt Sissi in dem neuen Heim
eigentlich nur der dicke beige Teppich, der genau zur Farbe ihres Fells passt,
und vor allem die Aussicht, nie wieder Dosenfutter fressen zu müssen. Doch als
dann der erste Patient auftaucht, findet Sissi schnell Gefallen an dem
Menschenspiel. Denn ihr ist die katzenschlaue Gabe zu eigen, den Menschen
wirklich helfen zu können. Sie gibt deshalb ihr Versteck auf dem Schrank, wo
sie papierflach liegt, bereitwillig auf und macht sich an die Arbeit, ihren
ersten Fall zu lösen... (Natürlich berichtet Sissi selbst und persönlich über
ihre Geschichte!)
(Taschenbuchausgabe,
253 Seiten, 1999, ISBN: 3453152344, 8,95 EUR)
”Das
Glück, von einer Katze gefunden zu werden” von Anny Duperey
Eine Liebeserklärung an ein wunderbares Geschöpf - so kann
man auf dem Umschlag lesen. Und die Autorin selbst, eine der bekanntesten Film-
und Theaterschauspielerinnen Frankreichs, sagt: “Ich hatte das Bedürfnis, ein
zärtliches, sanftes Buch zu schreiben, den Wunsch, jene seltenen Tierpersönlichkeiten,
die Schicksalskatzen, die uns ein Stück unseres Lebens begleiten und Frieden
und Einfachheit hineinzutragen, zu würdigen.” Es ist ihr gelungen. Sie
beschreibt, wie an den Wendepunkten ihres Lebens immer eine Schicksals- oder Glückskatze
stand, die sie bereichert hat. Katzen bevölkerten ihre Kindheit, und Katzen
waren es auch, die ihr diese Kindheit, die Erinnerung, wiedergaben, nachdem sich
infolge eines Schicksalsschlags ein schwarzer Schleier des Vergessens darüber
gelegt hatte. Eine wunderschöne Katzen- und Menschengeschichte.
(Gebundene
Ausgabe,158 Seiten, 2000, ISBN: 3502111510, 15,50 EUR)
“Der
Streuner” von A. N. Wilson
In
diesem Roman erzählt ein eigenwilliger Kater aus seinem Leben. Man muss ihn
einfach lieben, den Streuner, diesen unverdrossenen Gentleman der Straße, der
immer wieder auf die Pfoten fällt. Und der - ohne sie zu verstehen - mehr über
die Menschen weiß als sie selber....
Und vielleicht trägt es ja für den Leser dazu bei, sein Herz für die Streuner
zu entdecken...
“Die
Katze, die zur Weihnacht kam” von Cleveland Amory
Eigentlich
ist diese charmante Geschichte eher ein “Erlebnisbericht” als ein Roman im eigentlichen
Sinne. Denn der Autor, seines Zeichens Tierschützer und Gründer
einer der größten Tierschutzorganisationen weltweit, berichtet, wie sein Herz
von einem schmuddeligen, verletzten Straßenkater erobert wird, den er just am
Weihnachtsabend auf einer dunklen New Yorker Gasse einsammelt. Eigentlich sollte
es ja nur über Weihnachten sein, eben bis sich ein gutes Zuhause findet, wie
bei den unzähligen Tieren zuvor, die Amory und seine Mitarbeiter von der Straße
geholt haben. Aber ausgerechnet er, der er stets der festen Überzeugung war,
wegen seiner häufigen Tierschutz-Reisen kein eigenes Haustier halten zu können,
sieht sich bereits nach zwei Tagen außerstande, diesen kleinen Kerl
weiterzuvermitteln. Und plötzlich wird aus dem Hundefreund ein Katzennarr!
Neben den liebevollen und zum Schmunzeln anregenden Erzählungen über die
Freundschaft zwischen ihm und Eisbär (der übrigens erst in der Mitte des
Buches seinen Namen erhält), lässt Amory einige interessante Erlebnisberichte
seiner Tierschutzarbeit aus dieser Zeit einfließen, so z.B. über den Kampf
gegen Robbenschlächter und Walfänger, an deren strategischen Planungen Eisbär
selbstverständlich maßgeblich beteiligt war!
(Gebundene
Ausgabe, 222 Seiten, 1992, ISBN 3502100055, 20,50 EUR)

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