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”Katzenweihnacht”
von Mia U. Schnor
“Sollten Sie dieses Buch in der Erwartung aufgeschlagen
haben, darin lauter liebe, brave, süße, schnurrige Geschichten über Katzen zu
finden, klappen Sie´s lieber gleich wieder zu. Sie würden enttäuscht sein.
Garantiert!” leitet die Autorin Mial U. Schnor dieses Gedicht-, Vorlese-, und
Ratgeber-Weihnachtbuch für und über unsere Lieblinge auf Samtpfoten ein.
“Hier sind überwiegend gemeine, boshafte, eklige, ja widerliche und gar
niederträchtige Geschichten und Informationen über diese dekadente Spezies
zusammengetragen, die nur zu einem gut sind - nämlich Katze zu sein. Ebenfalls
garantiert! Damit wir uns - und Sie diese Buch - recht verstehen: Ich finde,
nicht zuletzt aus eigener, natürlich katziger Erfahrung, dass Katzen uns
Menschen weitaus überlegen sind. Weil sie im Gegensatz zu uns all ihre Macken,
Zicken, Krankheiten, Phobien, Traumata, Probleme, Wünsche, Hoffnungen,
Eigenarten und was es sonst so gibt ausleben dürfen und immer Verständnis
finden, egal wie verrückt, unverständlich oder nicht nachvollziehbar ist, was
sie tun.........Vergessen Sie einfach alles, was Sie über Katzen wissen oder zu
wissen glauben, und lesen Sie dieses Buch in der Stimmung, in der es geschrieben
wurde. Also völlig vorurteilsfrei, in aller Ruhe und ohne das unheimlich dumpfe
Gefühl, dass Ihr Liebling Sie gleich fauchend anspringen und zerschrammen könnte,
jedoch in der Gewissheit, dass Weihnachten genauso ist wie unsere Katzen.
Unberechenbar.....”
Soweit die Worte der Autorin....
(Broschierte
Ausgabe - 162 Seiten, Lübbe, ISBN 3404125932, 4,95 EUR)
“Die
Katze, die zur Weihnacht kam” von Cleveland Amory
Eigentlich
ist diese charmante Geschichte eher ein “Erlebnisbericht” als ein Roman im eigentlichen
Sinne. Denn der Autor, seines Zeichens Tierschützer und Gründer
einer der größten Tierschutzorganisationen weltweit, berichtet, wie sein Herz
von einem schmuddeligen, verletzten Straßenkater erobert wird, den er just am
Weihnachtsabend auf einer dunklen New Yorker Gasse einsammelt. Eigentlich sollte
es ja nur über Weihnachten sein, eben bis sich ein gutes Zuhause finden, wie
bei den unzähligen Tieren zuvor, die Amory und seine Mitarbeiter von der Straße
geholt haben. Aber ausgerechnet er, der er stets der festen Überzeugung war,
wegen seiner häufigen Tierschutz-Reisen kein eigenes Haustier halten zu können,
sieht sich bereits nach zwei Tagen außerstande, diesen kleinen Kerl
weiterzuvermitteln. Und plötzlich wird aus dem Hundefreund ein Katzennarr - und
was für einer!
Neben den liebevollen und zum Schmunzeln anregenden Erzählungen über die
Freundschaft zwischen ihm und Eisbär (der übrigens erst in der Mitte des
Buches seinen Namen erhält), lässt Amory einige interessante Erlebnisberichte
seiner Tierschutzarbeit aus dieser Zeit einfließen, so z.B. über den Kampf
gegen Robbenschlächter und Walfänger, an deren strategischen Planungen Eisbär
selbstverständlich maßgeblich beteiligt war!
(Gebundene
Ausgabe, 222 Seiten, 1992, ISBN 3502100055, 20,50 EUR)

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